Nach der Pflicht die Kür: Online mit der Offline Welt verbinden

Endkunden wollen sich ganzheitlich angesprochen fühlen. Sie wollen in der realen Welt etwas erleben und das Erlebte im Anschluss sozial-virtuell teilen. Und - das Wichtigste - sie wollen dafür gefeiert werden!

Unternehmen, die in der realen Welt erfolgreich sind, streben ebenso erfolgreiche virtuelle Destinationen an. Coca-Cola, Harley-Davidson oder GoPro wenden enorme Mittel auf, um ihren Erfolg in der realen Welt auch in das virtuelle und soziale Netz zu übertragen.
Auf der anderen Seite streben facebook, Google & Co. nach mehr Anteilen in unserem „Everyday Life“ – sie wollen stärker in unseren Alltag eindringen und bieten eine Fülle unterschiedlicher, mehr oder weniger nützliche kleine Helferlein an, die auf unseren Mobiltelefonen installiert unser Leben erleichtern sollen.
Der Grund warum beide Seiten daran arbeiten noch näher, noch enger an uns (ihre Zielkunden) heranzukommen ist einfach:

  • Die reale Welt ist der Ort, in dem wir uns tatsächlich bewegen. Hier empfinden wir, suchen nach etwas oder arbeiten produktiv nach vorne. Aber wir sind gleichermaßen anonym – nur der, der in unserer Nähe ist und uns kennt weiß wo wir uns befinden und was wir gerade tun oder brauchen.
  • In der virtuellen Welt gibt es keine eigenständigen Gefühle – wir drücken (im Sinne von „transportieren“) hier nur das aus, was wir in der realen Welt erleben. Im sozialen Netz, als die Summe aller virtuellen Kontakte & Interaktionen über die wir mithilfe von Webseiten / Diensten verknüpft sind, können wir mit allen „Verbundenen“ einfach und flächendeckend kommunizieren – das ist in der realen Welt so einfach nicht möglich!
  • Erst die Kombination beider „Welten“ erfüllt uns: Wir erleben etwas subjektiv tolles, etwas einzigartiges und teilen dies in der Hoffnung unsere Freunde nehmen Anteil an überschwänglichen Glücksgefühlen – und vor allem hoffen wir, dass sie uns für das wir erlebt haben, bedingungslos feiern

Sowohl unsere virtuelle Umgebung als auch unsere Realität bieten uns also Funktionen & Vorteile, die wir teils ohne Reflektion von der einen in die andere Welt übertragen wollen – meist ist der Weg von der realen in die virtuelle Welt wesentlich häufiger anzutreffen als andersherum.

Drei Beispielsseiten von Facebook Fanpages

Drei Beispielsseiten von Facebook Fanpages

Findige Unternehmen haben diese, unsere menschliche Verhaltensweise erkannt, analysiert und versuchen sie nun für sich auszunutzen – Suchmaschinen werten „Social Signals“ („Shares“ oder „Likes“ auf Google+ & Facebook) aus, um objektive Bedeutung zu errechnen um damit das Ranking einer Webseite positiv wie negativ zu beeinflussen. Die Verknüpfung zwischen Realität & Virtualität seitens der Endkunden ist also kommerziell für Unternehmer interessant. Der, der sich sozial-virtuell durch teilen & liken zu einem Unternehmen vor seinen virtuellen Freunden bekennt, fördert die Reputation des Unternehmens!

Ein einfacher Blick in die Liste der „gelikten“ Seiten auf Facebook verrät die privaten Interessen und Hobbies der ausgespähten Person. Freunde meines Profiles bekommen zudem regelmässig angezeigt für welche Themen und Fanpages ich mich interessiere mit der Absicht, auch diese für meine Interessensgruppen zu gewinnen und damit teils manipulierte Reputation zu erwirtschaften.

Aufmerksame Unternehmer müssten an dieser Stelle schon aufmerken und gedanklich nach Wegen und Möglichkeiten suchen, wie die eigenen realen Kunden oder virtuell anonymen Kontakte in die jeweils andere Welt geführt werden können mit dem Ziel, wirtschaftlichen Erfolg zu realisieren.

Verknüpfung zwischen Realität und Virtualität: Use-Case Kick-Point

Als Marketingagentur haben wir mit solchen Fragestellungen regelmässig zu tun und setzen dies auch um. Eines dieser Beispiele greife ich heute auf: der Nischenanbieter Kick-Point bietet ein „echtes“ Tor in dessen Pfosten und der Latte Sensoren eingelassen sind. Ein weiterer Sensor liegt auf dem Elfmeterpunkt und darauf wiederum liegt der Ball. Verlässt der Ball nach Schuss den Elfmeterpunkt, so wird die Zeit gemessen, die zwischen dem Verlassen des einen Sensors und dem Ankommen an der Sensorschranke in den Pfosten vergeht. Daraus ergibt sich die Schussgeschwindigkeit und zusätzlich durch die Sensorschranke der Torpfosten die genaue Schussplatzierung. Je nach Einschlag des Balles verdient der Schütze mehr oder weniger Punkte – dasselbe gilt für die Geschwindigkeit mit der der Schütze den Ball schießt.
Aus diesem simplen System ergibt sich eine Fülle unterschiedlicher Spielkombinationen, die Kick-Point auf jeder Messe oder Event zu einem Publikumsmagneten machen.

Schützen erhalten nach dem Schuss eine Urkunde und auf einem aufgestellen Monitor kann am Veranstaltungsende der oder die Sieger in Form einer Tabelle abgelesen werden.

Torschussdaten online darstellen

Kick-Point Scrrenshot der responsiven Webseite

Die Aktuelle Rangliste mit der Option des Sharings

In Kooperation mit dem Kunden erstellten wir ein Konzept, welches folgende Zielsetzung erfüllen sollte:

  • Alle Ergebnisse sollten online auf Webseiten auch ausserhalb des Events dargestellt werden können

    • Damit können auch bei mehrtägigen Veranstaltungen die Nutzer das Event weiter verfolgen, die eigentlich schon nicht mehr am Event selbst anwesend sind
    • Bei Roadshows, die über mehrere Veranstaltungstage in verschiedenen Städten stattfinden (beispielsweise Fussballweltmeisterschaften oder Fussballeuropameisterschaften), können sowohl Tagessieger als auch ein Eventsieger ermittelt werden während die gesamte Community zusieht.
    • Der Auftraggeber (der Kunde der Kick-Point beauftragt hat) kann die sich selbst aktualisierende Tabelle an seine Corporate Design angepasst für die Dauer des Events in seine Webseite einbauen und unterstützt so die Bekanntheit des Events aktiv
  • Die persönlichen Torschussdaten sollten über soziale Netzwerke teilbar sein

    • Wenn ein Schütze nach seinem Schuss seinen Highscore über Soziale Netze teilen möchte, so kann er dies mit einer vordefinierten Statusmeldung einfach und effektiv tun. Bestandteil dieser Statusmeldung können unter anderem sein
    • Name des Schützen (obligatorisch)
    • Link zur Eventwebseite auf sozialen Netzwerken (sofern vorhanden)
    • Link zum Auftraggeber (Webseite oder Fanpage zur Gewinnung neuer Fans)
    • Link zur aktuellen Tabelle
    • Persönlicher Highscore des Schützen oder / und die gemessene Torschussgeschwindigkeit
    • Frei definierbare Notiz, Hinweis oder allgemeiner Text
  • Sichere Datenübertragung

    • Zum einen, da bei einigen Eventstätten (bspw. in großen Turnhallen) i.d.R. kein WLAN / Ethernet zur Verfügung steht
      • In diesen Fällen scannt der Schütze den auf seiner obligatorisch erhaltenen Urkunde aufgedruckten QR Code, der verschlüsselt alle Daten enthält und das Handy des Schützen auf die Eventseite weiterleitet, die zugleich die Torschussdaten einträgt und auf welcher er gleich seinen Nicknamen aktualisieren kann.
    • Und zum anderen sollte die Möglichkeit der Manipulation der Torschussdaten so gering wie möglich gehalten werden. Aus diesem Grund erfolgt die Datenübermittlung verschlüsselt – auch wenn die Datenübertragung ins Internet via QR Code und dem Datennetz des Schützen erfolgt.

Was hat Kick-Point damit erreicht?

Freitext - Möglichkeit zur Endkundenbindung

Freitext – Möglichkeit zur Endkundenbindung

  • Die Verbindung zwischen Realität und Virtualität! Das Eventerlebnis für den Schützen wird ganzheitlich wahrgenommen – die Begeisterung wirkt noch lange nach, denn selbst nach dem Verlassen der Eventstätte kann er sein Ranking unter allen Schützen weiterhin verfolgen. Er nimmt über die Dauer der Veranstaltung daran virtuell teil, auch wenn er in der Realität das Event schon lang verlassen hat.
  • Soziale Sichtbarkeit! Während bei herkömmlichen Veranstaltungen der Veranstalter allein für die Bekanntheit des Events verantwortlich ist, motiviert Kick-Point mit dem „Social Shot“ die Eventteilnehmer dazu in deren virtuellem Bekannten- & Freundeskreis zusätzlich für Bekanntheit zu sorgen.
  • Stärkere und intensivere Bindung der Endkunden zum Auftraggeber! Während in den meisten Fällen nach dem Event „vor dem Event“ oder „der Drops gelutscht“ ist, wirken die auf sozialen Netzwerken geteilten und gelikten Torschussdaten noch lange nach. Es erfolgt durch das soziale Bekennen der Schützen hin zum gesharten Veranstalter einer werthaltigere Bindung die in vielen Fällen darin gipfelt, dass der Großteil der Schützen auch gleich noch die Fanpage des Veranstaltes, des Auftraggebers oder deren Eventseite liked.

Was möchte ich mit diesem Post erreichen?

Ich möchte Sie motivieren sich aktiv mit Ihrem Geschäft und Ihren Kunden auseinanderzusetzen. Der vermeintlich kleine Nischenanbieter Kick-Point hat durch eine professionelle Auseinandersetzung mit den Vorteilen seines Produktes und unserer uneingeschränkt akzeptierten Beratungsleistung im Vorfeld der Umsetzung nun ein Werkzeug an der Hand, welches seinen Auftraggebern ermöglicht noch enger, noch näher an seine Endkunden heranzukommen.

Mal ehrlich: könnten Sie widerstehen einen Elfmeter auf das Kick-Point Tor zu schießen?
Nein? Genau deswegen funktioniert das System Kick-Point auch bei fussballfernen Themen auf Messen und anderen Veranstaltungen.

Denken Sie mal über das Motto nach, welches Steve Jobs Zeit seines Lebens antrieb:

„Stay hungry. Stay foolish!“

 

 

 

Dirk Preuten

Dirk ist seit 2008 geschäftsführender Gesellschafter der conversionmedia GmbH & Co. KG, einer Online Marketing Agentur mit Sitz in Dinslaken am Niederrhein. Seit dieser Zeit betreut er auch den Fachbereich Suchmaschinenoptimierung und betreut vor allem die Großkunden der Agentur. Unregelmässig twittert er auch oder beschäftigt facebook & Google+.