Mit einem KI-Tool steht eine Website heute in zwanzig Minuten. Sie beschreiben Ihr Unternehmen in ein paar Sätzen, wählen einen Stil, und das Tool erzeugt Startseite, Leistungsseiten, Teamseite und Kontaktformular. Das Ergebnis sieht ordentlich aus und kostet fast nichts.
Kunden fragen uns deshalb gerade häufig, wozu sie noch eine Agentur beauftragen sollen. Die Frage ist berechtigt, und wir beantworten sie hier so, wie wir es auch im Erstgespräch tun würden. Die Antwort hängt davon ab, was die Website für Ihr Unternehmen leisten soll.
Dieser Beitrag hilft Ihnen, wenn Sie:
- überlegen, Ihre Website selbst mit einem KI-Tool zu bauen,
- ein Agenturangebot vorliegen haben und wissen möchten, wofür Sie bezahlen,
- bereits eine KI-Seite betreiben, über die kaum Anfragen kommen,
- intern begründen müssen, warum eine Website mehr kostet als 30 Euro im Monat.
Zur Einordnung: Wir setzen KI selbst in fast jedem Projekt ein, betreiben die KI Lounge Niederrhein und geben Prompting-Workshops für Unternehmen. Es geht in diesem Beitrag deshalb um die Frage, an welcher Stelle KI Ihnen Geld spart und an welcher sie Sie Geld kostet.
Die Kurzantwort
Was ist der Unterschied zwischen einer KI-Website und einer fachlich gebauten WordPress-Website?
Eine KI-Website entsteht automatisch aus einer kurzen Beschreibung des Unternehmens. Das Tool wählt Layout, Struktur und Texte nach Mustern, die es aus vielen anderen Websites kennt. Eine fachlich gebaute WordPress-Website entsteht aus einer Analyse von Zielgruppe, Suchverhalten und Geschäftsmodell, und Struktur und Inhalte richten sich nach dieser Analyse. Der Unterschied liegt selten im Aussehen. Er liegt in der Grundlage, auf der die Entscheidungen getroffen wurden.
Beide Wege führen zu einer Website. Bei der fachlich gebauten lässt sich für jede Seite begründen, warum sie so aufgebaut ist.
Wie eine KI-Website entsteht
Der Ablauf ist bei fast allen Tools ähnlich, egal ob Sie einen KI-Baukasten nutzen oder sich die Texte von ChatGPT schreiben lassen:
- Sie beschreiben Ihr Unternehmen. Branche, Leistungen, Region und gewünschter Stil, meist in drei bis fünf Sätzen.
- Das Tool wählt ein Muster. Aus „Handwerksbetrieb, regional, seriös“ leitet es eine Struktur ab, die es von tausenden ähnlichen Seiten kennt.
- Es schreibt die Texte. Überschriften, Einleitungen, Leistungsbeschreibungen und ein FAQ, sprachlich sauber und ohne Fehler.
- Sie passen an. Logo hochladen, Farben ändern, Fotos tauschen, Kontaktdaten eintragen.
- Sie gehen live. In der Regel noch am selben Tag.
Das Ergebnis ist besser als die meisten selbstgebauten Websites von vor zehn Jahren.
Die Schwäche liegt woanders. Ein KI-Tool orientiert sich am Durchschnitt der Seiten, die es kennt. Über Ihren Markt, Ihre Wettbewerber, Ihre Margen oder Ihre ertragsstärkste Leistung weiß es nichts, und diese Informationen kann es auch nicht erfinden. Es schreibt deshalb das, was statistisch am wahrscheinlichsten passt.
Viele KI-Seiten enthalten darum Sätze wie diesen:
Wir bieten professionelle Dienstleistungen mit höchster Qualität und individueller Kundenorientierung.
Der Satz ist korrekt. So oder ähnlich steht er allerdings auch auf unzähligen anderen Websites.
Woran Sie eine KI-Seite erkennen
Dafür brauchen Sie kein technisches Wissen. Einige Muster tauchen bei KI-generierten Seiten fast immer auf:
- Eine kleine Zeile über jeder Überschrift. Über „Was wir für Sie tun“ steht zusätzlich „Unsere Leistungen“. Solche Vorzeilen über nahezu jedem Abschnitt gehören zu den deutlichsten Merkmalen.
- Alle Abschnitte sind gleich lang. Drei Spalten mit je drei Sätzen, auf jeder Seite.
- Superlative ohne Beleg. „Höchste Qualität“, „langjährige Erfahrung“, „individuelle Lösungen“, aber keine Zahl, die das stützt.
- Die Texte passen auch zum Wettbewerber. Setzen Sie testweise den Namen eines Mitbewerbers statt Ihres eigenen ein. Wenn das niemandem auffallen würde, beschreibt der Text Ihr Unternehmen nicht.
- Nichts, was nur von Ihnen stammen kann. Keine Kundengeschichte, kein Gründungsjahr, kein konkretes Projekt.
Der letzte Punkt hat die größten Folgen. Davon hängt ab, ob Google und KI-Suchen Ihre Seite als Quelle wahrnehmen.
Wie eine fachlich gebaute Website entsteht
Bevor wir über Design sprechen, klären wir, was die Website bewirken soll: mehr Anfragen, bessere Bewerbungen, weniger Telefonaufwand oder höhere Warenkörbe.
- Erstgespräch. Wir klären Ziele und Zielgruppe und prüfen, ob die Zusammenarbeit fachlich und menschlich passt.
- Analyse. Wonach sucht Ihre Zielgruppe? Welche Suchbegriffe führen zu Anfragen und welche nur zu Besuchen? Wo stehen Ihre Wettbewerber? Und was leistet Ihre aktuelle Seite bereits, auch wenn sie veraltet aussieht?
- Struktur vor Design. Die Seitenstruktur richtet sich nach der Suchintention. Eine Seite, die eine Frage beantwortet, ist anders aufgebaut und anders eingebunden als eine Seite, die ein Angebot verkauft.
- Inhalte aus Ihrem Unternehmen. Abgeschlossene Projekte, Kennzahlen, typische Kundenfragen und Fehler, die in Ihrer Branche immer wieder vorkommen. Diese Informationen liegen nur bei Ihnen, und wir erarbeiten sie gemeinsam mit Ihnen.
- Technische Umsetzung. Wir bauen mit dem Standard-Editor von WordPress und verzichten auf zusätzliche Page Builder. Für Sie heißt das: Die Seite lädt schneller, geht seltener kaputt und lässt sich auch in fünf Jahren noch pflegen.
- Prüfung vor dem Livegang. Technik, Ladezeit, mobile Darstellung, Barrierefreiheit und Funktionen. Online geht die Seite erst, wenn sie den vereinbarten Stand erreicht.
- Übergabe mit Schulung. Sie sollen Ihre Seite selbst pflegen können, ohne für jede Textänderung bei uns anzufragen.
Der Unterschied zum KI-Weg liegt in den Schritten 2 und 4. Die übrigen Schritte deckt ein Tool inzwischen gut ab. Wie ein Projekt bei uns im Detail abläuft, lesen Sie auf der Seite WordPress-Website erstellen lassen.
Was bei welchem Weg berücksichtigt wird
Eine Website besteht aus mehreren Bereichen, die zusammenwirken müssen. Fehlt einer, läuft die Seite trotzdem, bringt aber weniger. Die Übersicht zeigt, was ein KI-Baukasten standardmäßig abdeckt und was bei einer fachlich gebauten Website dazukommt:
| Bereich | KI-Baukasten | Fachlich gebaut |
| Keyword-Recherche | Abgeleitet aus der Branchenbeschreibung | Echte Suchvolumina und Suchintention je Seite |
| Suchintention je Seite | Wird nicht berücksichtigt | Bestimmt Struktur und Textform |
| Corporate Identity | Farben und Logo | Gesamter Markenauftritt, auch offline |
| Weg zur Anfrage | Standard-Kontaktformular | Klickpfade, Antworten auf typische Einwände, Belege |
| Struktur und interne Verlinkung | Flache Standardstruktur | Themencluster, Linkführung, Seitenhierarchie |
| Ladezeit | Meist in Ordnung, kaum steuerbar | Gemessen und gezielt optimiert |
| Barrierefreiheit (BFSG) | Teilweise, ohne Prüfung | Geprüft und dokumentiert |
| Rechtssicherheit | Vorlagen, Verantwortung bei Ihnen | Impressum, Datenschutz, Bildrechte und Cookie-Einstellungen geprüft |
| Messbarkeit | Einfache Besucherstatistik | Messung auf Ihre Ziele ausgerichtet |
| Sichtbarkeit in KI-Suchen | Zufällig | Gezielt vorbereitet |
| Eigentum an der Seite | Sie mieten eine Plattform | Sie besitzen die Installation und können umziehen |
| Erweiterbarkeit | Begrenzt auf den Funktionsumfang des Anbieters | Shop, Konfigurator und Schnittstellen nachrüstbar |
| Wartung und Sicherheit | Beim Anbieter, ohne Einfluss | Updates, Backups und Monitoring mit festem Ansprechpartner |
Auch ein KI-Tool trifft alle diese Entscheidungen. Es trifft sie allerdings, ohne Sie zu fragen.
Was das für Google und KI-Suchen bedeutet
Google verbietet KI-Inhalte nicht. Bewertet wird das Ergebnis, unabhängig vom Werkzeug, mit dem es entstanden ist. Abgewertet werden Inhalte ohne eigenen Mehrwert, die in großer Menge erzeugt werden, um Rankings zu beeinflussen.
Genau hier liegt das Problem einer Standard-KI-Seite: Sie entsteht aus dem Durchschnitt vorhandener Seiten und bringt deshalb von sich aus wenig Eigenes mit.
Bei KI-Suchen wie ChatGPT, Perplexity oder den AI Overviews von Google wirkt sich das noch stärker aus. Über 50 Prozent aller Suchanfragen enden inzwischen ohne Klick auf eine Website, weil die Antwort direkt in der Suche steht. 73 Prozent der B2B-Einkäufer nutzen ChatGPT für ihre Recherche vor dem Kauf. Wer dort nicht als Quelle genannt wird, fehlt in diesem Teil der Kaufentscheidung.
KI-Systeme zitieren bevorzugt Seiten mit überprüfbaren Aussagen. Eine Studie der Princeton University zu Generative Engine Optimization kam zu dem Ergebnis, dass Statistiken mit Quellenangabe die Sichtbarkeit in KI-Antworten um rund 37 Prozent erhöhen.
Ein Vergleich:
Variante A: aus dem Tool
„Wir bieten hochwertige Photovoltaiklösungen für Unternehmen.“
Variante B: mit Ihrem Wissen
„Seit 2021 haben wir über 80 Gewerbeanlagen zwischen 30 und 500 kWp begleitet. Die Amortisationszeit lag bei unseren Kunden zwischen 5,8 und 7,1 Jahren.“
Variante A könnte auf jeder Solarteur-Website stehen. Variante B kann eine KI-Suche zitieren, weil sie konkrete und überprüfbare Angaben enthält. Diese Zahlen kann kein Tool erzeugen, denn sie liegen nur in Ihrem Unternehmen vor. Wie wir Inhalte für Google und KI-Suchen aufbereiten, beschreiben wir auf der Seite SEO und GEO.
Zwei Beispiele aus unseren Website-Audits
Die folgenden Fälle stammen aus Audits, die wir im Sommer 2026 für neue Kunden erstellt haben. Beide sind anonymisiert.
Fall 1: Die Hälfte der Seiten war Demomaterial
Ein Unternehmen hatte seine Website auf einer gekauften Vorlage aufgebaut. Von 107 Seiten waren 59 Demoseiten des Vorlagenherstellers: auf Englisch, nie gelöscht und für Google auffindbar. Von den 48 eigenen Seiten hatten 45 weniger als 300 Wörter. Die Startseite kam auf 107 Wörter. Die längste Seite der gesamten Website war die Datenschutzerklärung mit 1.173 Wörtern.
Mit 107 Wörtern kann eine Startseite weder die Fragen eines Interessenten beantworten noch sich gegen Wettbewerber durchsetzen, ganz gleich, wie gut sie gestaltet ist.
Fall 2: Ordentliche Texte, keine Messung
Eine andere Website erreichte in unserer Bewertung 27 von 100 Punkten. Die Inhalte schnitten mit 62 von 100 Punkten ordentlich ab. Auf keiner einzigen Seite war jedoch eine Erfolgsmessung eingebunden, das Unternehmen wusste seit Jahren nicht, ob die Website Anfragen bringt. Dazu kam ein Seitengewicht von 4,8 MB. Bei schwachem Mobilfunkempfang ist ein Interessent damit oft schon wieder weg, bevor die Seite vollständig geladen ist.
In beiden Fällen funktionierte die Website technisch. Es fehlte die Planung dahinter.
Auch unsere eigene Website hat Sichtbarkeit verloren
Ein Beispiel in eigener Sache, weil es die zentrale Aussage dieses Beitrags gut belegt.
Im Juli 2026 haben wir unsere eigene Website neu aufgebaut. Technisch lief der Umzug sauber: 227 korrekte Weiterleitungen, keine fehlerhaften Umleitungen, keine Weiterleitungsketten. Trotzdem sind danach 1.068 von 1.649 Suchbegriffen weggefallen, für die wir vorher gefunden wurden.
Die Ursache lag in den Zielen der Weiterleitungen. Ein älterer Ratgeber zum Thema SEO-Texte wurde auf unsere Leistungsseite umgeleitet. Vorher hatte er 6.787 Einblendungen bei Google, danach keine mehr. Die Weiterleitung war technisch korrekt, führte aber auf eine Seite, die eine andere Frage beantwortet.
Wir veröffentlichen das, weil es zeigt, worauf es ankommt: Wer eine Website neu aufbaut, muss verstehen, was die bisherige Seite geleistet hat. Ein Tool, das eine Website neu erzeugt, stellt diese Frage nicht. Worauf wir bei einem Website-Relaunch deshalb achten, beschreiben wir auf der zugehörigen Leistungsseite.
Was beide Wege kosten
Beim Vergleich wird meist nur der Einstiegspreis betrachtet. Aussagekräftiger ist, was Sie für den Betrag bekommen und wie lange es dauert, bis die Seite wirkt.
| KI-Baukasten | Fachlich gebaute WordPress-Website | |
| Einstieg | 0 bis 500 € plus Ihre Arbeitszeit | ab 10.000 €, je nach Umfang |
| Laufende Kosten | ca. 20 bis 50 € im Monat | ab 100 € im Monat für Wartung und Hosting |
| Zeit bis zum Livegang | 1 bis 3 Tage | 6 bis 10 Wochen |
| Zeit bis zu stabiler Sichtbarkeit | entsteht meist nicht | in der Regel 3 bis 6 Monate |
| Ausbau | begrenzt auf den Funktionsumfang des Anbieters | jede neue Seite stärkt die bestehende Struktur |
Was in der laufenden Betreuung enthalten ist, finden Sie unter Wartung und Hosting.
Ob sich die höhere Investition für Sie lohnt, hängt von Ihrem Geschäft ab: vom Wert eines Auftrags, von Ihrer Marge und davon, wie viele Kunden heute schon über die Website kommen. Pauschal vorhersagen lässt sich das nicht. Wir besprechen es deshalb im Erstgespräch anhand Ihrer Zahlen, bevor wir ein Angebot schreiben.
Eine KI-Seite wird in der Regel für den eigenen Firmennamen gefunden und vielleicht für einige wenig umkämpfte Begriffe. Weil keine Themenstruktur dahintersteht, kommt danach wenig hinzu. Die Kosten bleiben niedrig, der Nutzen auch.
Eine fachlich gebaute Seite braucht länger bis zur ersten Wirkung und kann danach mit jedem neuen Inhalt wachsen. Jede neue Ratgeberseite stärkt die vorhandene Struktur, jeder Link auf Ihre Seite stärkt die gesamte Domain, und jede belegte Aussage erhöht die Chance, in KI-Antworten genannt zu werden.
Zwei Punkte, die im Preisvergleich oft fehlen
Google Ads. Wenn Sie parallel Anzeigen schalten, bewertet Google auch die Qualität Ihrer Zielseite. Allgemein formulierte Seiten führen zu mehr Absprüngen und weniger Anfragen. Das senkt den Qualitätsfaktor und erhöht Ihre Klickpreise. Gute Inhalte wirken also zweimal: in der organischen Suche und bei Ihren Werbekosten.
Gleicher Name, unterschiedliche Leistung. Wir sehen regelmäßig Angebote, die nebeneinandergelegt werden, als ginge es um dasselbe Produkt. Auf der einen Seite steht eine Website, die online ist. Auf der anderen eine Website, die Anfragen oder Umsatz bringen soll.
Wann eine KI-Website die richtige Wahl ist
Wenn wir im Erstgespräch merken, dass ein anderer Weg besser zu Ihnen passt, sagen wir das. In diesen Fällen ist der KI-Weg oft die vernünftigere Entscheidung:
- Sie testen eine Geschäftsidee. Es gibt noch kein fertiges Produkt, keine Kunden und kein Budget. Dann reicht eine einfache Seite.
- Die Seite wird nur kurz gebraucht. Etwa für ein Event, eine Aktion oder eine Kampagne über wenige Wochen.
- Sie brauchen eine digitale Visitenkarte. Ihre Kunden kommen über Empfehlungen, Google spielt für Sie kaum eine Rolle.
- Verein, Initiative oder Nebenprojekt. Es gibt kein wirtschaftliches Ziel und keinen Wettbewerb um Sichtbarkeit.
Unser technischer Geschäftsführer Peter Sentner sieht das so: Der KI-Weg ist nicht unbedingt der beste, aber ein legitimer Weg, wenn die Website für das Unternehmen keinen hohen Stellenwert hat. Gemessen am Aufwand ist er sehr günstig.
In diesen Fällen wäre ein Agenturprojekt zu teuer für den Nutzen, und das sagen wir Ihnen auch so. Sobald die Website ein Vertriebskanal ist, also Anfragen, Bewerbungen oder Umsatz bringen soll, fällt die Abwägung anders aus.
Wie wir selbst KI einsetzen
In der Praxis stellt sich selten die Wahl zwischen KI und Mensch. Wir arbeiten mit beidem und haben die Aufgaben klar verteilt:
Was die KI übernimmt
- Rohtexte und erste Entwürfe
- Strukturvorschläge und FAQ-Bausteine
- Vorbereitung der Recherche und Meta-Daten
- Umformulierungen und sprachlicher Feinschliff
- Wiederkehrende Auswertungen
Was wir selbst entscheiden
- Positionierung und Abgrenzung zum Wettbewerb
- Auswahl und Einordnung von Zahlen und Fallbeispielen
- Aufbau der Argumentation bis zur Anfrage
- Welche Suchbegriffe Anfragen bringen und welche nur Besuche
- Was weggelassen wird
Grob gerechnet übernimmt die KI etwa 70 Prozent der Produktionsarbeit. Die übrigen 30 Prozent entscheiden darüber, ob die Seite ihren Zweck erfüllt.
Unser Entwickler Sebastian Buchwald beobachtet bei KI-Ergebnissen immer wieder dasselbe: Sie lösen einen Teilbereich sauber, das Gesamtbild ist aber nicht durchdacht. Solche unfertigen Einzellösungen gibt es inzwischen in großer Zahl.
Ein Vergleich aus dem Handwerk: Ein Tischler arbeitet selbstverständlich mit der Kreissäge. Einen guten Tisch baut die Säge aber nicht allein.
Wenn Sie KI im eigenen Unternehmen gezielter einsetzen möchten, finden Sie mehr dazu unter KI-Automation und digitale Mitarbeiter und in unserem Prompting-Workshop.
Fazit: Welcher Weg passt zu Ihnen?
| Ihre Situation | Unsere Empfehlung |
| Idee testen, kein Budget, noch keine Kunden | KI-Baukasten |
| Temporäre Seite für Event oder Aktion | KI-Baukasten |
| Digitale Visitenkarte, Kunden kommen über Empfehlung | KI-Baukasten, regelmäßig gepflegt |
| Website soll Anfragen bringen | Fachlich gebaut |
| Sie schalten Google Ads | Fachlich gebaut, sonst zahlen Sie über den Qualitätsfaktor mit |
| Erklärungsbedürftige Leistung, längerer Kaufprozess | Fachlich gebaut |
| Sie wollen in ChatGPT und Perplexity vorkommen | Fachlich gebaut |
| Shop, Konfigurator oder Schnittstellen geplant | Fachlich gebaut |
| Bestehende Seite mit Sichtbarkeit soll erneuert werden | Fachlich gebaut, sonst verlieren Sie, was schon da ist |
Kurz gesagt: Eine KI-Website ist eine gute Lösung, wenn Sie schnell online sein möchten. Wenn Sie über Ihre Website Kunden gewinnen wollen, reicht sie in den meisten Fällen nicht aus.
Für uns gilt dabei ein Grundsatz: Eine Website muss verkaufen, ob über einen Shop oder über Anfragen. Das Design sollte genau dieses Ziel unterstützen.
Häufige Fragen
Nein. Google bewertet das Ergebnis, unabhängig vom Werkzeug. Abgewertet werden Inhalte ohne eigenen Mehrwert, die in großer Menge erzeugt wurden, um Rankings zu beeinflussen. KI-Unterstützung ist ausdrücklich erlaubt, solange der Inhalt hilfreich, korrekt und für Menschen geschrieben ist.
Teilweise. Inhalte und Bilder lassen sich meist übernehmen, die Struktur selten, weil sie ohne Blick auf die Suchintention entstanden ist. Liegt die Seite zusätzlich auf einer geschlossenen Plattform, ist ein Umzug oft aufwendiger als ein Neubau. Sprechen Sie uns deshalb am besten an, bevor Sie loslegen.
Für kleine und mittelständische Unternehmen liegen die Kosten bei einer spezialisierten Agentur 2026 in der Regel zwischen 10.000 und 60.000 Euro, abhängig von Umfang, Funktionen und Designaufwand. Für Hosting, Wartung und Updates kommen typischerweise 100 bis 200 Euro im Monat hinzu.
Die Seite selbst ist nach 6 bis 10 Wochen online. Stabile Sichtbarkeit bei Google braucht üblicherweise 3 bis 6 Monate. Über Google Ads können Sie ab dem ersten Tag Anfragen erzeugen. Dann wirkt sich die Qualität der Zielseite direkt auf Ihre Klickpreise aus.
Weil Sie die Installation besitzen und jederzeit umziehen können. Bei einem Baukasten mieten Sie eine Plattform. Preiserhöhungen, Funktionsänderungen oder eingestellte Dienste treffen Sie dann ohne Ausweichmöglichkeit. Außerdem lässt sich WordPress erweitern, während ein Baukasten am Funktionsumfang seines Anbieters endet.
Anteilig ja. Der Markt ist vielfältiger geworden, weil KI-Tools neue Wege eröffnen. Rund 43 Prozent aller Websites laufen aber weiterhin mit WordPress. Für Unternehmen, die ihre Seite über Jahre behalten und erweitern wollen, bleibt es die verlässlichste Grundlage.
Ja, in fast jedem Projekt: für Rohtexte, Strukturvorschläge, Recherche und Auswertungen. Strategie, Positionierung und die Auswahl der Belege übernehmen wir selbst. Wir geben dazu auch Workshops, damit Sie das Werkzeug im eigenen Unternehmen sicher einsetzen können.
GEO steht für Generative Engine Optimization. Gemeint ist die Optimierung von Inhalten darauf, dass KI-Systeme wie ChatGPT, Perplexity oder die AI Overviews von Google sie als Quelle nennen. Der größte Teil davon ist klassische Suchmaschinenoptimierung. Wer diese Grundlage sauber aufgebaut hat, hat bereits viel erledigt.
In Teilen. Viele Tools liefern eine technisch brauchbare Grundlage, geprüft und dokumentiert ist sie damit aber nicht. Wenn Ihr Unternehmen unter das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz fällt, reicht ein ordentlicher Eindruck nicht als Nachweis.
Sie sind unsicher, welcher Weg zu Ihrem Unternehmen passt?
Im kostenlosen Erstgespräch sehen wir uns Ihre Situation an und sagen Ihnen offen, was wir empfehlen. Auch dann, wenn die Antwort lautet, dass Sie uns dafür nicht brauchen.
Quellen: Google Search Central (Using gen AI content, Creating helpful content), Google Ads Hilfe (Landingpage-Erfahrung), Princeton GEO-Studie (KDD 2024), Semrush 2025, Growth-Pilots B2B Report 2025, W3Techs 2026, eigene Website-Audits und Search-Console-Auswertungen 2026.
